Archiv für die ‘Software’ Kategorie

Windows 7 Multi Monitor Tastaturkürzel [Anleitung]

6 März 2010

 

IMAG0048Windows 7 hat einige tolle, neue Funktionen die die Bedienung erleichtern. Ganz nach dem Motto: “Ich bin ein Multimonitor und Shortcuts waren meine Idee” bietet Windows 7 einige Shortcuts um die Bedienung von Multimonitor Systemen zu vereinfachen.

Wer zwei oder mehr Monitore im Einsatz hat, kennt vielleicht das Problem. Man hat mehrere Fenster auf den Monitoren verteilt geöffnet, und will nun schnell mit einem Tastaturkürzel eines der Fenster auf einen anderen Bildschirm bewegen.

Unter Windows XP und Windows Vista habe ich dazu immer Multimon benutzt. Es ist eine enorme Vereinfachung, wenn man häufig mit vielen geöffneten Fenstern hantiert und zwischen diesen umschaltet bzw. die Fenster mal schnell auf einem anderen Monitor platzieren will.

Da Microsoft bei Windows 7 tatsächlich seine Hausaufgaben gemacht hat, ist diese Funktion nun direkt im Betriebssystem integriert! Mit den unten stehenden Tastaturkürzeln lassen sich die wichtigsten Funktionen beim Einsatz von Multimonitoring direkt steuern.

Tastaturkürzel Beschreibung
Win + Leertaste Aero Desktop Vorschau – Ein kurzer Blick auf den Desktop
Win + Pfeil links Fenster an der linken Bildschirmhälfte andocken
Win + Pfeil rechts Fenster an der rechten Bildschirmhälfte andocken
Win + Umsch + Pfeil links Fenster auf den rechten Monitor verschieben
Win + Umsch + Pfeil rechts Fenster auf den linken Monitor verschieben
Win + Pfeil hoch Maximieren
Win + Pfeil runter Minimieren
Win + Pos1 Alle inaktiven Fenster minimieren/maximieren
Win + P Projektor Optionen einblenden
Win + G Desktop-Gadgets anzeigen
Win + Ziffer (1,2,3,…,0) Öffnet das entsprechende Programm auf der Taskleiste

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Google Adsense als Werbeeinnahme für Websites

15 Februar 2010

Wer mir auf Twitter folgt hat es vielleicht schon gelesen – Auf Live-Site.de, meinem Webhosting Projekt, habe ich seit gestern Google Adsense Werbung auf den Seiten der User geschaltet.

Vorher nutzte ich ausschließlich Sponsorads.de, die zwar zuverlässig auszahlen doch irgendwie scheint dort was nicht mit den gezählten Einblendungen zu stimmen.

Laut Sponsorads.de generiert der Layer pro Tag gerade mal 50 Einblendungen auf allen Userseiten. Da der Server aber pro Tag ca. 72000 Hits bedient, von ca. 6000 Besuchern, bekomme ich nur einen Bruchteil dieser Besuche vergütet. Das soll sich jetzt mit Google Adsense ändern.

 

Am ersten Tag nach der Schaltung hatte ich bereits ein CTR (Clickthrough Ratio – Klickrate) von 1,5% und ein eCPM (Wert von 1000 Seitenaufrufen) von 10,90 EUR.

 

Die Werbung wird momentan zusätzlich zu den Sponsorads Layern eingeblendet, wobei ich langfristig von den Layern weg will, jenachdem wie gut sich die Adsense Sache entwickelt.

Auf jeder User Seite wird oben in einem 90 Pixel hohen Stylesheet die Adsense Werbung platziert.

Live-Site.de Ads beispiel

 

Da der Inhalt der Werbung immer automatisch passend zum Content der Seite ist, muss ich mir keine Gedanken darüber machen ob die Werbung nun zum Inhalt passt oder nicht. Sie tut es – Immer! ;)

 

Ein Problem an Google Adsense bleibt jedoch: Man kann nicht planen wieviele User wohl die Links anklicken werden. Bei den Layern konnte man im voraus anhand der Wachstumsrate berechnen wie sich wohl die Anzahl der Einblendungen entwickeln wird, das geht nun nicht mehr.

Den anders als bei den Layer, wo jede Einblendung vergütet wird, zählt bei Adsense nur der klick des Users auf einen Link.

 

Im großen und ganzen überrascht mich Adsense aber durchaus positiv. Die Einnahmen des ersten Tages übersteigen die, die ich mit dem Layer pro Tage hatte um ca 1000%(!!!).

 

Wie sind eure Erfahrungen mit Adsense? Durchweg positiv oder gibt es negatives zu berichten?

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Mass Effect 2 – Alter Ego aus Teil 1 importieren und weiterspielen

11 Februar 2010
Bei der Charaktererstellung fragt einen das Spiel ob man nicht gerne seinen alten Mass Effect 1 Charakter weiterspielen will. Bejaht man dies, wählt man seinen Mass Effect 1 Charakter und er wird importiert.Das wirklich Tolle dabei ist, das sämtliche Entscheidungen die man im ersten Teil getroffen hat, im zweiten Teil ebenfalls Auswirkung haben. Eine genaue Auflistung findet man im offiziellen Bioware Forum, wo Chris Priestly die Features des Charakter-Imports erklärt.

  • Beim Start eines neuen Spiels kann ein Charakter-Speicherstand von Mass Effect 1 importiert werden.
  • Der Spieler kann wählen, welchen Charakter er importieren möchte. Es ist möglich mehrere Charaktere zu importieren, dann wird jeweils ein neues Profil angelegt.
  • Xbox 360-Spieler müssen mit ihrem Xbox Profil angemeldet sein, mit dem sie auch Mass Effect 1 gespielt haben.
  • Das Profil und die Speicherstände müssen auf der Festplatte – nicht auf der Memory Unit – vorliegen (Xbox 360)
  • PC-Spieler wählen die Dateien .MassEffectSave zum Importieren.
  • Es können maximal 11 Endgame-Speicherstände importiert werden. Das bedeutet, wenn der Spieler Mass Effect 1 12mal durchgespielt hat, wird er den 12. Speicherstand nicht importieren können, sondern nur die Speicherstände 1 bis 11.
  • Mit dem Speicherstand-Import werden auch alle Entscheidungen und Story-Entscheidungen mit übertragen – hat man den Rat gerettet, wer überlebte auf Virmire oder wie ist man mit dem Fan umgegangen.
  • Es gibt sog. Gameplay-Perks. Hat man Mass Effect 1 mit einem hohen Level abgeschlossen, bekommt man für Teil 2 einen höheren Bonus, als wenn man ein niedrigeres Level hatte. Neue Spieler (ohne ME1 Savegame) werden dadurch aber keine Nachteile haben. Bei den Boni handelt es sich z.B. um mehr Geld zu Beginn oder mehr Forschungsresourcen im Tech Lab der Normandy. Hat man das Spiel als Paragon oder Renegade beendet wird einiges davon auch mit übertragen und einige Dialogoptionen werden leichter zu erhalten sein.
  • Entgegen ersten Aussagen wird man Mass Effect 2 nach Beendigung mit dem gleichen Charakter erneut spielen können (New Game+) – bzw. den gleichen Endgame-Speicherstand aus Teil 1 noch einmal nutzen können.
  • Entscheidungen aus Mass Effect 2 haben Einfluss auf den dritten Teil.

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APN / Zugangspunkt Einstellungen für Vodafone, T-Mobile, Eplus & O2

19 Dezember 2009

Da die Frage relativ häufig auftaucht, hier einmal zusammengefasst die Daten für die Zugangspunkte der 4 großen deutschen Mobilfunknetzbetreiber.

Vodafone

Internet (Für Superflat Internet & Mobileconnect):

APN (Zugangspunkt): web.vodafone.de

Proxy: – (keiner)

Internet (Für Happy Live! & Live! Internetflat)

APN (Zugangspunkt): wap.vodafone.de

Proxy: 139.007.029.001

MMS

APN (Zugangspunkt): event.vodafone.de

Proxy: 139.007.029.017

T-Mobile

Internet (Für alle Kunden)

APN (Zugangspunkt): internet.t-d1.de

MMS

APN (Zugangspunkt): mms.t-d1.de

Proxy: 172.28.23.131

E-Plus (Simyo, Aldi usw.)

Internet (Für alle Kunden)

APN (Zugangspunkt): internet.eplus.de

MMS

APN (Zugangspunkt): mms.eplus.de

Proxy: 212.023.097.153

O2 (Tchibo, Fonic usw.)

Internet (Für alle Kunden)

APN (Zugangspunkt):  internet

Die Einstellungen gelten für alle Geräte und sind nur abhängig von eurem Netzbetreiber.

Insbesondere für Android, iPhone & Windows Mobile Geräten ist es bei Vodafone wichtig den APN "web.vodafone.de" mit dem entsprechenden Datentarif zu nutzen, da ansonsten nicht alle Funktionen genutzt werden können, bzw. hohe Kosten anfallen können.

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CD, DVD oder ISO vom USB-Stick booten [Anleitung]

18 Dezember 2009

Wer ein Netbook besitzt kennt das Problem: Man hat eine bootfähige CD, bzw. ein bootfähiges ISO Image, kann es aber nicht starten oder brennen, da das Netbook kein optisches Laufwerk hat.

Das Problem lässt sich ganz einfach lösen, indem man einen USB Stick bootfähig macht. In meinem Beispiel nehme ich dazu eine Linux Live-CD, prinzipiell funktioniert dieser Vorgang aber auch um z.B. die UBCD, Windows Vista, Windows 7 und so weiter vom USB-Stick zu booten. (Wenn man das Medium als ISO-Image rippt)

Hierbei geht es nicht darum, das komplette System vom Stick laufen zu lassen, sondern eben nur das, was normalerweise von der CD gestartet werden würde.

Legen wir los!

Benötigt wird folgendes:

  • USB-Stick (min. so groß wie die CD bzw. DVD)
  • ISO-Image das gebootet werden soll
  • Win32 Disk Imager
  • Netbook ;-)

Die Vorgehensweise:

  1. Ladet den Win32 Disk Imager herunter, entpackt ihn und startet ihn
  2. Steckt euren USB-Stick ein
  3. Öffnet das ISO-Image im Disk Imager
    1. Um ISO’s anzeigen zu lassen, müsst ihr im Öffnen-Dialog unten in die Textzeile “*.iso” eintragen

      Win32 Disk Imager ISO Files

  4. Wählt den Laufwerksbuchstaben des USB-Sticks
  5. Auf “Write” klicken
  6. Fertig.

Der USB-Stick wird nun zwar nicht mehr von Windows erkannt, bootet jedoch das darauf abgespeicherte ISO-Image.

Um den Stick wieder normal nutzbar zu machen, klickt im Arbeitsplatz (Computer) einfach rechts auf den Stick und wählt formatieren. Sämtliche Daten werden gelöscht, und ihr könnt den Stick wieder als Stick benutzen.

 

Viel Spaß beim nachbauen

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