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Ordner & Festplatten automatisch synchronisieren mit Mac OS X & Windows [Anleitung]

16 Oktober 2010

Folgendes Scenario:

Ihr habt mehrere Rechner zu Hause, wollt aber das auf allen die gleichen Daten zur Verfügung stehen. Nun könnt ihr hergehen und alles mit einem USB-Stick hin und herkopieren, oder per Dateifreigabe das ganze manuell von Hand machen.

Das Problem dabei wird sein, dass ihr mit 100%iger Sicherheit irgendwo, irgendwas vergesst zu kopieren und dann fehlt es eben auf Rechner A oder B.

Das Zauberwort heißt rsync und wird mit jedem Mac* mitgeliefert. Rsync kann man auf zwei unterschiedliche Arten befehligen. Zum einen über das Terminal, was recht kompliziert ist, und hier in meinem Beitrag auch nicht näher beschrieben wird. Die zweite Möglichkeit ist, rsync mit der grafischen Oberfläche Unison zu konfigurieren.

*Unison funktioniert auch unter Windows, siehe Link unten

Unison Programmlogo

Nach der Installation von Unison könnt ihr direkt mit der Einrichtung loslegen:

Unison Hauptbildschirm

Klickt einfach auf “New” um ein neues Profil anzulegen. Danach öffnet sich folgende Maske:

Unison - Neues Profil anlegen

Unter “Profile name” gebt ihr den Namen für das Profil ein. In meinem Beispiel nenne ich das Profil “Musik kopieren”, weil ich meine MP3 Sammlung synchron halten will.

Bei “First root – File” müsst ihr den Dateipfad eintippen. Wollt ihr wie z.B. ich einen Ordner mit Musik von einem anderen PC synchronisieren müsst ihr den Pfad zu dem anderen Rechner angeben. Wichtig ist das der freigegebene Ordner des anderen Rechners auf dem Mac bereits eingebunden ist! Das könnt ihr im “Finder” schnell feststellen wenn dort folgendes zu sehen ist:

Netzwerklaufwerk im Finder

Sollte der entfernte Ordner, mit dem ihr syncen wollt, nicht so angezeigt werden, verbindet ihr euch einmal mit dem entfernten Rechner und macht einen Doppelklick auf dessen Freigabe, danach ist der entfernte Ordner mit eurem Mac verbunden.

Den Pfad müsst ihr dann in der Form “/Volumes/NAME/” eintragen, in diesem Beispiel also “/Volumes/Musik/“.

Bei “Second Root” setzt ihr einen Punkt bei “Local” und gebt unter “File” den Pfad zu eurem lokalen Rechner an. (Siehe Screenshot)

Unison fertig konfiguriert

Der Pfad unter “File” zeigt auf den lokalen Musik Ordner. Der Ordner liegt immer an diesem Platz, nur das “jan” durch euren Benutzernamen zu ersetzen ist.

Diese Einstellung würde jetzt auf dem entfernten Rechner in den Ordner Musik schauen was dort an Musik liegt und anschließend in unserem Lokalen Ordner im ersten Schritt die ganze Musik vom entfernten Rechner herüberkopieren. Löschen wir auf unserem Mac eine MP3 oder fügen eine neue hinzu wird diese auch auf den entfernten Rechner gelöscht/übertragen und umgekehrt.

Dies kann man auf beliebig vielen PCs machen, um die Musik, oder auch Dokumente, Bilder, Filme was auch immer, synchron zu halten.

Um die Einstellung abzuschließen klickt ihr oben auf “Save“.

Im Hauptbildschirm klickt ihr nun einfach auf  “Start” und die Synchronisierung startet automatisch.

Beim ersten Sync kann es etwas länger dauern, gerade dann wenn große Datenmengen zu synchronisieren sind.

Wenn ihr Fragen oder Anregungen zu diesem Artikel habt, würde ich mich freuen wenn ihr mir ein Kommentar hinterlasst.

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Studio HD von Sound Trends iPad Musik App

24 September 2010

Studio HD für das Apple iPad

In meinem vorletzten Artikel habe ich Euch kurz Looptastic vorgestellt – Eine App mit der auf dem iPad Musik machen kann.

Aus der gleichen Software Schmiede, Sound Trends, kommt demnächst eine weitere tolle App für das iPad nämlich Studio.HD.

Looptastic eignet sich hervorragend um Live-Mixe zu erstellen. Mit Studio HD kann man die Loops wie bei “Music Maker” auf dem Rechner auf verschiedene Tracks verteilen und somit neue Songs kreieren.

Die App erscheint “demnächst” im App Store. Ich bin sehr gespannt darauf, da die Screenshots sehr vielversprechend aussehen.

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Windows 7 Multi Monitor Tastaturkürzel [Anleitung]

6 März 2010

 

IMAG0048Windows 7 hat einige tolle, neue Funktionen die die Bedienung erleichtern. Ganz nach dem Motto: “Ich bin ein Multimonitor und Shortcuts waren meine Idee” bietet Windows 7 einige Shortcuts um die Bedienung von Multimonitor Systemen zu vereinfachen.

Wer zwei oder mehr Monitore im Einsatz hat, kennt vielleicht das Problem. Man hat mehrere Fenster auf den Monitoren verteilt geöffnet, und will nun schnell mit einem Tastaturkürzel eines der Fenster auf einen anderen Bildschirm bewegen.

Unter Windows XP und Windows Vista habe ich dazu immer Multimon benutzt. Es ist eine enorme Vereinfachung, wenn man häufig mit vielen geöffneten Fenstern hantiert und zwischen diesen umschaltet bzw. die Fenster mal schnell auf einem anderen Monitor platzieren will.

Da Microsoft bei Windows 7 tatsächlich seine Hausaufgaben gemacht hat, ist diese Funktion nun direkt im Betriebssystem integriert! Mit den unten stehenden Tastaturkürzeln lassen sich die wichtigsten Funktionen beim Einsatz von Multimonitoring direkt steuern.

Tastaturkürzel Beschreibung
Win + Leertaste Aero Desktop Vorschau – Ein kurzer Blick auf den Desktop
Win + Pfeil links Fenster an der linken Bildschirmhälfte andocken
Win + Pfeil rechts Fenster an der rechten Bildschirmhälfte andocken
Win + Umsch + Pfeil links Fenster auf den rechten Monitor verschieben
Win + Umsch + Pfeil rechts Fenster auf den linken Monitor verschieben
Win + Pfeil hoch Maximieren
Win + Pfeil runter Minimieren
Win + Pos1 Alle inaktiven Fenster minimieren/maximieren
Win + P Projektor Optionen einblenden
Win + G Desktop-Gadgets anzeigen
Win + Ziffer (1,2,3,…,0) Öffnet das entsprechende Programm auf der Taskleiste

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Google Adsense als Werbeeinnahme für Websites

15 Februar 2010

Wer mir auf Twitter folgt hat es vielleicht schon gelesen – Auf Live-Site.de, meinem Webhosting Projekt, habe ich seit gestern Google Adsense Werbung auf den Seiten der User geschaltet.

Vorher nutzte ich ausschließlich Sponsorads.de, die zwar zuverlässig auszahlen doch irgendwie scheint dort was nicht mit den gezählten Einblendungen zu stimmen.

Laut Sponsorads.de generiert der Layer pro Tag gerade mal 50 Einblendungen auf allen Userseiten. Da der Server aber pro Tag ca. 72000 Hits bedient, von ca. 6000 Besuchern, bekomme ich nur einen Bruchteil dieser Besuche vergütet. Das soll sich jetzt mit Google Adsense ändern.

 

Am ersten Tag nach der Schaltung hatte ich bereits ein CTR (Clickthrough Ratio – Klickrate) von 1,5% und ein eCPM (Wert von 1000 Seitenaufrufen) von 10,90 EUR.

 

Die Werbung wird momentan zusätzlich zu den Sponsorads Layern eingeblendet, wobei ich langfristig von den Layern weg will, jenachdem wie gut sich die Adsense Sache entwickelt.

Auf jeder User Seite wird oben in einem 90 Pixel hohen Stylesheet die Adsense Werbung platziert.

Live-Site.de Ads beispiel

 

Da der Inhalt der Werbung immer automatisch passend zum Content der Seite ist, muss ich mir keine Gedanken darüber machen ob die Werbung nun zum Inhalt passt oder nicht. Sie tut es – Immer! ;)

 

Ein Problem an Google Adsense bleibt jedoch: Man kann nicht planen wieviele User wohl die Links anklicken werden. Bei den Layern konnte man im voraus anhand der Wachstumsrate berechnen wie sich wohl die Anzahl der Einblendungen entwickeln wird, das geht nun nicht mehr.

Den anders als bei den Layer, wo jede Einblendung vergütet wird, zählt bei Adsense nur der klick des Users auf einen Link.

 

Im großen und ganzen überrascht mich Adsense aber durchaus positiv. Die Einnahmen des ersten Tages übersteigen die, die ich mit dem Layer pro Tage hatte um ca 1000%(!!!).

 

Wie sind eure Erfahrungen mit Adsense? Durchweg positiv oder gibt es negatives zu berichten?

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Mass Effect 2 – Alter Ego aus Teil 1 importieren und weiterspielen

11 Februar 2010
Bei der Charaktererstellung fragt einen das Spiel ob man nicht gerne seinen alten Mass Effect 1 Charakter weiterspielen will. Bejaht man dies, wählt man seinen Mass Effect 1 Charakter und er wird importiert.Das wirklich Tolle dabei ist, das sämtliche Entscheidungen die man im ersten Teil getroffen hat, im zweiten Teil ebenfalls Auswirkung haben. Eine genaue Auflistung findet man im offiziellen Bioware Forum, wo Chris Priestly die Features des Charakter-Imports erklärt.

  • Beim Start eines neuen Spiels kann ein Charakter-Speicherstand von Mass Effect 1 importiert werden.
  • Der Spieler kann wählen, welchen Charakter er importieren möchte. Es ist möglich mehrere Charaktere zu importieren, dann wird jeweils ein neues Profil angelegt.
  • Xbox 360-Spieler müssen mit ihrem Xbox Profil angemeldet sein, mit dem sie auch Mass Effect 1 gespielt haben.
  • Das Profil und die Speicherstände müssen auf der Festplatte – nicht auf der Memory Unit – vorliegen (Xbox 360)
  • PC-Spieler wählen die Dateien .MassEffectSave zum Importieren.
  • Es können maximal 11 Endgame-Speicherstände importiert werden. Das bedeutet, wenn der Spieler Mass Effect 1 12mal durchgespielt hat, wird er den 12. Speicherstand nicht importieren können, sondern nur die Speicherstände 1 bis 11.
  • Mit dem Speicherstand-Import werden auch alle Entscheidungen und Story-Entscheidungen mit übertragen – hat man den Rat gerettet, wer überlebte auf Virmire oder wie ist man mit dem Fan umgegangen.
  • Es gibt sog. Gameplay-Perks. Hat man Mass Effect 1 mit einem hohen Level abgeschlossen, bekommt man für Teil 2 einen höheren Bonus, als wenn man ein niedrigeres Level hatte. Neue Spieler (ohne ME1 Savegame) werden dadurch aber keine Nachteile haben. Bei den Boni handelt es sich z.B. um mehr Geld zu Beginn oder mehr Forschungsresourcen im Tech Lab der Normandy. Hat man das Spiel als Paragon oder Renegade beendet wird einiges davon auch mit übertragen und einige Dialogoptionen werden leichter zu erhalten sein.
  • Entgegen ersten Aussagen wird man Mass Effect 2 nach Beendigung mit dem gleichen Charakter erneut spielen können (New Game+) – bzw. den gleichen Endgame-Speicherstand aus Teil 1 noch einmal nutzen können.
  • Entscheidungen aus Mass Effect 2 haben Einfluss auf den dritten Teil.

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