Archiv für die ‘Internet’ Kategorie

AVM Fritz! Box 7390 als GSM Gateway mit UMTS-Stick [Anleitung]

6 Juni 2012

Das AVM Flagschiff Fritz! Box 7390 lässt sich mit der aktuellen Firmware 84.05.21 und einem UMTS Stick als GSM Gateway einsetzen.

Wer das braucht und was es bringt? Ganz einfach: Die meisten Festnetzanbieter bieten lediglich eine Festnetzflatrate an. Wenn man nun einen Mobilfunkvertrag mit einer Flatrate in eines oder mehrere Mobilfunknetze besitzt (z.B. Vodafone, T-Mobile, E-Plus, O2), kann man mit einer Zweitkarte, einem UMTS-Stick und der FritzBox diese Flatrates auch für das normale Festnetztelefon benutzen.

Bei Vodafone heißt die Zweitkarte “Ultracard“, kostet einmalig 30,50 EUR, und läuft mit dem gleichen Tarif und der gleichen Rufnummer  wie die eh schon vorhandene Hauptkarte.

T-Mobile nennt das System “Combicard“, und es funktioniert genauso.

Kommen wir nun zu der Anleitung, wie das ganze in der FritzBox umzusetzen ist.

Folgendes muss vorhanden sein:

  • Fritz!Box 7390 mit Firmware 84.05.20 oder höher
  • Zweitkarte des Mobilfunkvertrags
  • Einer der folgenden, Telefoniefähigen UMTS-Sticks:
    • Huawei E1550
    • Huawei E160
    • Huawei E160X (=Vodafone K3565-H)
    • Huawei E169 (= Vodafone K3520)
    • Huawei E173
    • Huawei E1750 (= T-Mobile Web’n'Walk Fusion II)
    • Huawei K3715
    • Huawei K3765-HV

Da es sich um eine offizielle Funktions seitens AVM handelt, ist die Einrichtung relativ einfach und es müssen keine Modifikationen an der FritzBox durchgeführt werden.

 

Schritt-Für-Schritt:

  • 1. SIM-Karte in den Stick einlegen
  • 2. Stick in die FritzBox stecken
  • 3. Die Oberfläche der FritzBox aufrufen (http://fritz.box)
  • 4. Die Ansicht auf Erweitert stellen (Klick oben auf Ansicht)
  • 5. Überprüfen ob der USB-Stick korrekt erkannt wurde
FritzBox USB-Geräte

FritzBox USB-Geräte

  •  6. Unter dem Punkt Internet -> Mobilfunk ganz unten ein Häckchen bei “Telefonie über Mobilfunk” setzen, ggf. oben die PIN-Nummer der SIM-Karte eingeben
FritzBox Mobilfunktelefonie

Fritz Box Telefonie über Mobilfunk

  •  7. Im Bereich Telefonie -> Wahlregeln eine neue Wahlregel festlegen und Mobilfunk über das Mobilnetz wählen lassen.
FritzBox Wahlregeln

FritzBox Wahlregel erstellen

  •  8. Fertig! :-D

 

Ich hoffe das ich euch mit dieser Anleitung ein Stück weiterhelfen konnte.

Bei Fragen, Anmerkungen, und so weiter nutzt bitte die Kommentarfunktion!

 

 

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Google+ – Teilen wie im richtigen Leben?

23 Oktober 2011

Google+ Anmeldung Google+ verspricht “Teilen wie im richtigen Leben, neu erfunden für das Web”. Denken wir da doch mal kurz drüber nach, und versuchen zu verstehen was das bedeutet.

Im echten Leben (Online scheint es bisher nur ein unechtes Leben gegeben zu haben) geh ich zu nem Kumpel, bring die letzten Urlaubsfotos mit und man guckt sie sich an.

Im unechten Online-Leben muss man sich nicht mehr treffen! Ich stelle die Bilder einfach online, und jeder kann sie sich anschauen. (Eventuell auch Leute mit dene ich gar nichts zu tun habe) Ein Glück ist die Zeit vorbei wo man sich mit seinen echten Freunden, echt Treffen muss. Jetzt kann ich ja mit Google+ genauso teilen wie im echten Leben.

Ein weiteres Kuriosum stellt für mich die Standard-Einstellung dar, die Google erlaubt mein Profil zu indizieren und in die Suchergebnisse mit einzubeziehen. Ich will das nicht. Bei Facebook wollte ich das schon nicht, und hier will ich das mit sicherheit auch nicht!

Ok, Google+ ist ja wie das richtige Leben, und wenn mich jemand auf der Strasse sucht kann ich mich auch nicht unsichtbar machen, aber es dürfte um einiges schwieriger werden und alle Daten hat man dann auch nicht auf einen Blick.

Die Selbstzerstörung der Privatspähre wie sie jeder betreibt der bei Facebook, Google+ und Co. angemeldet ist versteh ich sowieso nicht mehr. Die Deutschen heulen rum weil der Datenschutz bei Facebook mit Füßen getreten wird, schreiben aber weiterhin ihre intimen Momente ins Web um sie zu teilen. Bei Google+ geht das jetzt wie im richtigen Leben.

 

Von Facebook habe ich mich getrennt und Google werde ich nicht noch mehr Daten in die Hände spielen….

Just my two cents!

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Bitcoin – Die digitale Währung – Ein Erklärungsversuch [Anleitung]

21 Juni 2011

Bitcoin Logo

Bitcoin – Was ist das eigentlich? Einige von Euch werden darüber in letzter Zeit sicherlich etwas in den Medien gehört haben. Dank der massiven negativ Schlagzeilen bin auch ich auf diese alternative Online-Währung aufmerksam geworden, und habe mich in den letzten Tagen intensiv damit beschäftigt.

Auslöser für die Berichterstattung war ein “Hackervorfall“, der die größte Bitcoin Börse mt.Gox betraf. Von Kursverfall der Währung und anderen schlimmen Dingen war dort die Rede. Alles Mist! Weder der Kurs fällt, noch ist diese Währung in einer rechtlichen Grauzone angesiedelt. Wir könnten auch mit Muscheln oder Eicheln handeln und tauschen, das wäre in etwa das gleiche, jedoch nicht so einfach.

Da in diese Richtung großer Aufklärungsbedarf besteht, versuche ich hier die wichtigsten Fragen zu beantworten.

Was sind Bitcoins eigentlich?

Bitcoin ist eine Onlinewährung. Durch sogenanntes “mining” – dem errechnen von Code-Blöcken – werden neue Coins generiert. Der Vorgang wird mining genannt da rein rechnerisch nur eine begrenzte Anzahl von Bitcoins zur Verfügung steht. Diese werden in sogenannten Blöcken zur Verfügung gestellt. Da diese Blöcke größtenteils noch nicht existieren, müssen diese mittels aufwendiger Rechenverfahren generiert werden. Dieser Vorgang ähnelt dem Goldabbau. Gold ist eine begrenzte Ressource die nicht unbegrenzt zur Verfügung steht, und ebenfalls größtenteils noch nicht abgebaut ist.

 

Was kann ich mit Bitcoins machen?

Alles was du mit “echtem” Geld auch machen kannst! Na ja fast. Ich würde jetzt nicht im Supermarkt fragen was die Tüte Milch in Bitcoins kostet… Aber vom Prinzip kannst du auf diversen Online-Plattformen damit Handel betreiben. Du kannst Dienstleistungen kaufen, du kannst in Online-Auktionen mitbieten, du kannst in Foren gegen Waren tauschen und so weiter.

 

Woher bekomme ich Bitcoins?

Als aller erstes brauchst du den Bitcoin-Client. Der Bitcoin-Client verwaltet deine digitale Geldbörse und wird benötigt um eine Empfängeradresse zu erhalten. An diese Empfängeradresse können dir Zahlungen gesendet werden. Gleichzeitig kannst du mit dem Bitcoin-Client auch Zahlungen aus deiner Geldbörse heraus versenden.

Um diese Geldbörse nun mit Bitcoins zu füllen hast du unterschiedliche Möglichkeiten:

  1. Bitcoins kaufen
  2. Minen
  3. Bitcoins verdienen durch Verkäufe/Dienstleistungen
  4. Spenden
  5. Spekulationen

Auf die einzelnen Punkte möchte ich an dieser Stelle nicht näher eingehen, dafür wird ein weiterer Beitrag folgen.

[Update] Der Beitrag ist hier zu finden

 

Wo liegen die Nachteile?

Für uns als Benutzer der Währung gibt es momentan 2 Probleme: Sehr wenige Stellen akzeptieren Bitcoins und der Wert ist noch recht instabil.

Für die Regierungen dieser Welt, voran China und die USA gibt es das Problem das es ein Anonymes Zahlungsmittel ist. Da man sich nirgends registrieren muss um mit den Bitcoins zu starten, gibt es auch keine Überwachung und Kontrolle im staatlichen Sinn.

 

Wo liegen die Vorteile?

Der Wert der Bitcoins reguliert sich von selbst, ähnlich wie es bei Gold der Fall ist. Die Bitcoins sind Anonym (Für die Staaten ein Nachteil für uns ein Vorteil)

 

Wie gehts weiter?

Das steht momentan leider in den Sternen. Meine Vermutung: Alles was der Staat fürchtet und was ihm schaden könnte, bzw. was er nicht kontrollieren kann gehört verboten….

In meinem nächsten Artikel erläutere ich Euch wie ihr zu Bitcoins kommt!

Eine Möglichkeit sind Spenden. ;) Wenn euch mein Artikel gefällt würde ich mich über einen kleinen Betrag auf mein Bitcoin Konto freuen:

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Kino.to – Die (legalen) Alternativen und warum das Angebot so erfolgreich war

10 Juni 2011

Seit 2 Tagen nun ist das wohl bekannteste illegale Filmangebot Offline. Hochgenommen durch das BKA in Zusammenarbeit mit der GVU und diversen Filmstudios.

Das Angebot von Kino.to umfasste mehrere hundertausende von Serien und mehrere zehntausend Filme. Die täglich mehr als 400.000 Besucher von Kino.to zeigen, dass das Angebot ein Erfolgsmodell war.

Wieso die Filmindustrie diesen Trend der nutzer nicht erkannt hat, wird in einem schönen Artikel auf Focus Online gut erklärt. Was in dem Focus Artikel keine Erwähnung findet, sind die Alternativen die die Nutzer wohl zu Kino.to getrieben haben.

Wieso getrieben? Na weil der legale Weg schweine teuer ist! Auch die Betreiber von Kino.to hatten laufende Kosten, die sie durch Werbung refinanziert haben (sicherlich mit fettem Gewinn). Die Filmindustrie hätte es genauso machen können!

Stattdessen setzen die Studios auf teure Downloadvarianten in schlechter Qualität, vollkommen überzogene Leihgebühren und Einschränkungen was ich mit dem von mir erworbenen Film machen kann. (Lässt sich nur auf dem PC abspielen, keine Ausgabe auf den Fernseher, usw.)

 

Hierzu ein kleiner Vergleich:

Der Film “Dickste Freunde” kostet aktuell als DVD bei Amazon 12,99€. Möchte ich mir die DVD leihen, fahre ich in die Videothek um die Ecke und kann ihn dort für 1,49€ für 24 Stunden ausleihen.

Kauf bei Amazon

 

Möchte ich den Film digital kaufen – also legal herunterladen – zahle ich bei iTunes 13,99€, bei Microsoft Zune (Xbox360) 13,40€ und im Sony Playstation Store (PS3) sogar 14,99€!

 

Kauf bei iTunes

Kauf über PS3

Kauf über Xbox

Für den Preis bekomme ich keine Hülle die ich in meinen Schrank stellen kann, kein Booklet, kein Making-Of, keine raußgeschnittenen Scenen und keine Trailer oder Bonusfeatures. Das Filmstudio freut sich allerdings. Spart es sich doch durch den digitalen Vertrieb imense Kosten für die Produktion der DVD und den Transport zum Händler. Der Gewinn steigt also imens!

Noch schlimmer sieht es aus wenn ich so einen Film digital leihen will. Bei iTunes zahlt man 3,99€, bei Zune fette 4,20€ und bei Sony 3,99€. Gut, ich hab die Fahrkosten nicht, werden einige jetzt sagen, aber wenn ich als Filmstudio Geld bei der Produktion, dem Vertrieb etc. einsparen kann, warum gebe ich diesen Preisvorteil nicht an meine Kunden weiter?

Warum ist man als Filmstudio nicht in der Lage ein ähnliches Angebot wie Kino.to aufzubauen? (Werbefinanziert oder als Flatrate)

Somit bleibt zu hoffen das die Filmindustrie aus den gemachten Fehlern lernt, und den gleichen Wandel vollzieht den die Musikindustrie derzeit durchlebt. Musik bekomm ich inzwischen als Flatrate oder als 0,79€ Download. Sobald das bei Filmen möglich ist, werden die Leute auch bereit sein Geld dafür auszugeben.

Nicht umsonst haben wir einen Nachfrager gesteuerten Markt, wo der Kunde am längeren Hebel sitzt, und wenn die Nachfrage nicht stimmt, muss halt der Preis gesenkt, oder das gesamte Geschäfts-/Vertriebsmodell überdacht werden.

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Youtube Geschwindigkeit erhöhen und Ruckler abschalten als T-Online Kunde

4 März 2011

In letzter Zeit habe ich mich häufiger darüber aufgeregt das Youtube-Videos sehr langsam laden und ich trotz meiner 25 Mbit Leitung das Video vorladen musste, um es anschließend ruckelfrei wiederzugeben. Heute habe ich das Problem mal recherchiert und habe einen interessanten Beitrag dazu gefunden.

Auf debloggers.de ist man dem ganzen auf die Schliche gekommen. Dort heißt es:

Wie man im Gulli-Forum nachlesen kann ist Youtube über das Cogentco.com Netzwek am Internet angeschlossen. Das Problem scheint nun zu sein, dass die Verbindung zwischen T-Online und diesem Cogentco.com Netzwerk schlecht ist. Sprich zu langsam bzw. überlastet. Die schlechte Anbindung betrifft alle Telekom Kunden wie auch die Reseller.

Abhilfe schafft hier lediglich der “Umweg” über den T-Online Proxyserver, der tatsächlich das Problem behebt!

Die Proxyadresse des Servers lautet: www-proxy.t-online.de Port: 80

Den Server könnt ihr einfach in den Einstellungen eures Browsers hinzufügen.

 

Der Bildvergleich

(Speedtest selber ausprobieren)

Geschwindigkeit ohne Proxy

Geschwindigkeit mit Proxy

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