Jeder kennt das iPhone! Ein tolles Teil mit massig Apps – sinnvolle oder unsinnige – toller Kamera und einer Bedienung die man bei keinem anderen Telefon hat.
Das auch diese Geräte nicht frei von Fehlern sind, durfte ich nach bereits 4 Monaten Nutzung feststellen. Der Homebutton streikte! Mal ging er gar nicht, mal reagierte er als wenn man ihn 2 mal gedrückt hat und manchmal musste man ihn so fest drücken, das man dachte den Finger gleich durch das Handy zu stoßen.
Aber hey, das ist ja alles kein Problem! Apple bietet ja ein Jahr Garantie auf seine Geräte…. (Irgendwie stör ich mich an diesem Jahr)
Zack, die Apple Hotline angerufen und einem “Genius” das Problem geschildert.
Dann der nette Hinweis vom Genius, dass man die Reparatur beschleunigen könnte durch die einmalige Zahlung von 29,- EUR oder durch den Abschluss einer Apple-Care Zusatzversicherung.
Wollte der da gerade Schutzgeld? Frei nach dem Motto: “Lieber Kunde, wenn du das nicht zahlst kann es schon sein das ein Unglück passiert, und dein Handy länger als gedacht weg ist. Wenn du zahlst tauschen wir sofort.”
Natürlich hab ich mich nicht auf dieses merkwürdige Angebot eingelassen. Das wäre ja so, als wenn ich meinen Kunden sagen würde: “Eine Standard-Beratung ist kostenlos. Wenn du ehrliche Antworten haben willst und das bekommen möchtest was zu dir passt kostet das 29,- EUR”
Was dann folgte war allerdings mehr als positiv, und so eine Geschwindigkeit beim Tausch eines Gerätes habe ich noch nie erlebt:
Gerät am Montag angemeldet, Dienstag abgeholt durch DHL, Mittwoch bei Apple angekommen und gleich ein neues verschickt, Donnerstag ist das iPhone wieder da! Der Genius hat also seine “Drohung” nicht wahr gemacht!
Ihr fragt euch wieso der Titel dann trotzdem “Teure Produkte, schlechter Service – That’s Apple” heißt?
Mal im ernst – Das blöde iPhone kostet ohne Vertrag gute 700,- EUR. Was ich da erwarte? Ich rufe an, sage mein iPhone spinnt, und die sagen morgen ist das neue da, das kaputte wird dann mitgenommen. Und das bitte schön ohne 29,- EUR aus meiner Tasche haben zu wollen. Solche Kosten sollte man als Unternehmen in die Nachsorge mit einkalkulieren, bzw. hochwertigere Komponenten verwenden um solche Beschädigungen direkt auszuschließen!
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Findet ihr diese Service-Politik in Ordnung?
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