Beiträge getagged ‘Datenschutz’

Google+ – Teilen wie im richtigen Leben?

23 Oktober 2011

Google+ Anmeldung Google+ verspricht “Teilen wie im richtigen Leben, neu erfunden für das Web”. Denken wir da doch mal kurz drüber nach, und versuchen zu verstehen was das bedeutet.

Im echten Leben (Online scheint es bisher nur ein unechtes Leben gegeben zu haben) geh ich zu nem Kumpel, bring die letzten Urlaubsfotos mit und man guckt sie sich an.

Im unechten Online-Leben muss man sich nicht mehr treffen! Ich stelle die Bilder einfach online, und jeder kann sie sich anschauen. (Eventuell auch Leute mit dene ich gar nichts zu tun habe) Ein Glück ist die Zeit vorbei wo man sich mit seinen echten Freunden, echt Treffen muss. Jetzt kann ich ja mit Google+ genauso teilen wie im echten Leben.

Ein weiteres Kuriosum stellt für mich die Standard-Einstellung dar, die Google erlaubt mein Profil zu indizieren und in die Suchergebnisse mit einzubeziehen. Ich will das nicht. Bei Facebook wollte ich das schon nicht, und hier will ich das mit sicherheit auch nicht!

Ok, Google+ ist ja wie das richtige Leben, und wenn mich jemand auf der Strasse sucht kann ich mich auch nicht unsichtbar machen, aber es dürfte um einiges schwieriger werden und alle Daten hat man dann auch nicht auf einen Blick.

Die Selbstzerstörung der Privatspähre wie sie jeder betreibt der bei Facebook, Google+ und Co. angemeldet ist versteh ich sowieso nicht mehr. Die Deutschen heulen rum weil der Datenschutz bei Facebook mit Füßen getreten wird, schreiben aber weiterhin ihre intimen Momente ins Web um sie zu teilen. Bei Google+ geht das jetzt wie im richtigen Leben.

 

Von Facebook habe ich mich getrennt und Google werde ich nicht noch mehr Daten in die Hände spielen….

Just my two cents!

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Bitcoin – Die digitale Währung – Ein Erklärungsversuch [Anleitung]

21 Juni 2011

Bitcoin Logo

Bitcoin – Was ist das eigentlich? Einige von Euch werden darüber in letzter Zeit sicherlich etwas in den Medien gehört haben. Dank der massiven negativ Schlagzeilen bin auch ich auf diese alternative Online-Währung aufmerksam geworden, und habe mich in den letzten Tagen intensiv damit beschäftigt.

Auslöser für die Berichterstattung war ein “Hackervorfall“, der die größte Bitcoin Börse mt.Gox betraf. Von Kursverfall der Währung und anderen schlimmen Dingen war dort die Rede. Alles Mist! Weder der Kurs fällt, noch ist diese Währung in einer rechtlichen Grauzone angesiedelt. Wir könnten auch mit Muscheln oder Eicheln handeln und tauschen, das wäre in etwa das gleiche, jedoch nicht so einfach.

Da in diese Richtung großer Aufklärungsbedarf besteht, versuche ich hier die wichtigsten Fragen zu beantworten.

Was sind Bitcoins eigentlich?

Bitcoin ist eine Onlinewährung. Durch sogenanntes “mining” – dem errechnen von Code-Blöcken – werden neue Coins generiert. Der Vorgang wird mining genannt da rein rechnerisch nur eine begrenzte Anzahl von Bitcoins zur Verfügung steht. Diese werden in sogenannten Blöcken zur Verfügung gestellt. Da diese Blöcke größtenteils noch nicht existieren, müssen diese mittels aufwendiger Rechenverfahren generiert werden. Dieser Vorgang ähnelt dem Goldabbau. Gold ist eine begrenzte Ressource die nicht unbegrenzt zur Verfügung steht, und ebenfalls größtenteils noch nicht abgebaut ist.

 

Was kann ich mit Bitcoins machen?

Alles was du mit “echtem” Geld auch machen kannst! Na ja fast. Ich würde jetzt nicht im Supermarkt fragen was die Tüte Milch in Bitcoins kostet… Aber vom Prinzip kannst du auf diversen Online-Plattformen damit Handel betreiben. Du kannst Dienstleistungen kaufen, du kannst in Online-Auktionen mitbieten, du kannst in Foren gegen Waren tauschen und so weiter.

 

Woher bekomme ich Bitcoins?

Als aller erstes brauchst du den Bitcoin-Client. Der Bitcoin-Client verwaltet deine digitale Geldbörse und wird benötigt um eine Empfängeradresse zu erhalten. An diese Empfängeradresse können dir Zahlungen gesendet werden. Gleichzeitig kannst du mit dem Bitcoin-Client auch Zahlungen aus deiner Geldbörse heraus versenden.

Um diese Geldbörse nun mit Bitcoins zu füllen hast du unterschiedliche Möglichkeiten:

  1. Bitcoins kaufen
  2. Minen
  3. Bitcoins verdienen durch Verkäufe/Dienstleistungen
  4. Spenden
  5. Spekulationen

Auf die einzelnen Punkte möchte ich an dieser Stelle nicht näher eingehen, dafür wird ein weiterer Beitrag folgen.

[Update] Der Beitrag ist hier zu finden

 

Wo liegen die Nachteile?

Für uns als Benutzer der Währung gibt es momentan 2 Probleme: Sehr wenige Stellen akzeptieren Bitcoins und der Wert ist noch recht instabil.

Für die Regierungen dieser Welt, voran China und die USA gibt es das Problem das es ein Anonymes Zahlungsmittel ist. Da man sich nirgends registrieren muss um mit den Bitcoins zu starten, gibt es auch keine Überwachung und Kontrolle im staatlichen Sinn.

 

Wo liegen die Vorteile?

Der Wert der Bitcoins reguliert sich von selbst, ähnlich wie es bei Gold der Fall ist. Die Bitcoins sind Anonym (Für die Staaten ein Nachteil für uns ein Vorteil)

 

Wie gehts weiter?

Das steht momentan leider in den Sternen. Meine Vermutung: Alles was der Staat fürchtet und was ihm schaden könnte, bzw. was er nicht kontrollieren kann gehört verboten….

In meinem nächsten Artikel erläutere ich Euch wie ihr zu Bitcoins kommt!

Eine Möglichkeit sind Spenden. ;) Wenn euch mein Artikel gefällt würde ich mich über einen kleinen Betrag auf mein Bitcoin Konto freuen:

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Google Vs. Freenet – Rematch – Mail Probleme wieder vorhanden

26 Februar 2010

googlevsfreenet

Und es geht wieder los…

Google blockt schon wieder die Emails von Freenet, und die Empfänger und Absender sind dem Konzern hilflos ausgeliefert. Wie vor wenigen Minuten im offiziellen Google Forum bekannt gegeben wurde, gehen die Probleme mit dem Versand von Freenet zu Googlemail schon wieder los. Emails kommen nicht an und weder Empfänger noch Absender werden darüber informiert.

 

Ein Selbsttest bestätigt die Vermutung die dort geäußert wurde. Sperre ich in der Anmeldung auf live-site.de wieder Gmail-Adressen? Nein! Die User sind selber Schuld wenn sie dort ihr Emailfach haben. Sollen sie soch doch bei Google beschweren, dass sie dort bevormundet werden und nicht entscheiden dürfen ob sie die Emails gerne hätten oder nicht.

 

Ich für meinen Teil werde meine eigene Gmailadresse totlegen. Emailpush und Synchronisierung der Kontakte und Kalender Daten kann ich woanders für lau bekommen!

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Personensuchmaschinen aussperren – Neue Möglichkeit – Yasni, 123People & Co. das Handwerk legen

8 Februar 2010

 NoYasni_No123peopleEben gerade habe ich eine tolle Information gefunden!
Personensuchmaschinen kann man ganz einfach mit einem eigenen Metatag aussperren.

Folgender Tag muss in den Head der Internetseite eingefügt werden:

<Meta name="Yasni" content="noindex">
<Meta name="Pipl" content="noindex">
<Meta name="123People" content="noindex">
<Meta name="MyOnID" content="noindex">

Damit entzieht man den entsprechenden Suchmaschinen die Erlaubnis die entsprechenden Seiten aufzunehmen!

Weitere Fragen zum Thema Datenschutz und Personensuchmaschinen könnt Ihr über die Kommentare ablassen.

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Mail-Zensur bei gmx und Web.de

29 Januar 2010

Folgenden Artikel habe ich gerade auf MMnews gefunden und finde das vorgehen von gmx und web.de eine Frechheit.

Von Michael Mross   
Wednesday, 20. January 2010
Wer eine Mailadresse bei gmx und web.de hat, kann nicht mehr sicher sein, auch alle Mails zu erhalten. Provider blockieren Post.
 
Seit einigen Wochen blockiert gmx und web.de Mails und Newsletter von www.mmnews.de komplett. Mails landen auch nicht im Spam.

Gmx und web.de gehören zu United Internet und werden anscheinend zentral gesteuert. Nach Auskunft des Unternehmens würde MMnews auf einer Spamliste stehen. Dies sei der Grund, warum die Mails nicht mehr durchgestellt werden, auch nicht als „Spam“.

MMnews trat darauf den Beweis an, dass von der Seite und von den Mails keinerlei Viren- oder Spamgefahr ausgeht. Dies bestätigt auch der weltgrößte Antiviren-Software-Hersteller Trend Micro.

Doch dies scheint die United Internet Unternehmen nicht zu beeindrucken: man orientiere sich lieber an der „Spamliste“ – wurde lapidar mitgeteilt. Auch der Hinweis von MMnews, dass man solche „Spamlisten“ sorgsam prüfen müsse und nicht einfach übernehmen dürfe, zumal von MMnews nachgewiesener Maßen KEINE Gefahr ausgeht, fruchtete nicht.

Weltweit werden alle Mails und Letter von MMnews akzeptiert. Nur bei gmx und web.de nicht. Auch dieser Hinweis wird von den United Internet Unternehmen ignoriert.

Vor diesem Hintergrund kann man nicht mehr nur von einer „technischen Blockade“ sprechen. Es handelt sich vielmehr um handfeste Zensur. Betroffen sind Tausende von Kunden mit einem Mailkonto bei gmx und web.de

Die Mail-Zensur trifft MMnews in mehrfacher Hinsicht:

  • Der gesamte Mailverkehr zu gmx und web.de Kunden ist unterbrochen
  • Anmeldeprozeduren sind blockiert
  • Weiterleitung (Emailversand) von Artikeln wird unterbunden
  • Newsletter kommen nicht an.

Von der Mail-Zensur sind alle Kunden der genannten Unternehmen betroffen, auch solche, die gebührenpflichtige „Premium-Accounts“ haben.

Doch nicht nur Kunden, die für Ihren Service bezahlen, erwarten, dass ALLE Mails durchgestellt werden. Ein Mailprovider hat grundsätzlich NICHT das Recht, Post komplett zu unterdrücken, es sei denn, es droht akute Gefahr.

 
Ein Mail-Provider hat nicht das Recht, Post zu unterdrücken, es sei denn, es droht akute Gefahr.
In Bezug auf die Spamliste wurde angedeutet, dass vom MMnews-Provider  eine Gefahr ausgehe. Dieser stehe im Verdacht, Spam zu versenden. Der Provider weist solche Anschuldigungen zurück: bei Tausenden von Kunden könne es immer einen geben, der kriminell sei. Dies würde keinesfalls geduldet und sei noch lange kein Grund, alle Kunden in Sippenhaft zu nehmen.

Das wäre das Gleiche, als wenn etwa die Post keine Briefe mehr zustellen würde, weil diese aus Gegenden kommen, die als „verdächtig“ (aus welchen Gründen auch immer) gebrandmarkt sind.

Dass von MMnews keine Gefahr ausgeht, beweist auch, dass der Mailverkehr bis November reibungslos funktionierte. Erst gegen Ende November wurde die Mail-Zensur ohne Vorankündigung seitens gmx und web.de  implementiert.

Das Perfide an der Angelegenheit: gmx und web.de Kunden werden über Mailblockaden nicht informiert. Da die Mails auch nicht im Spam landen, hat der Empfänger keine Chance, freiwillig zu entscheiden, was er lesen will und was nicht.

Betroffen sind offenbar nicht nur gmx und web.de Kunden von dieser Sperrmaßnahme – sondern auch Mailkonten, die unter anderen Firmennamen laufen aber von gmx gemanagt werden.

Wir empfehlen daher allen betroffenen Kunden:

  • Beschwerden Sie sich bei gmx und web.de
  • Fordern Sie die sofortige Durchstellung von MMnews-Mails
  • Eröffnen Sie ein alternatives Mailkonto bei der Konkurrenz

Wir fordern von der United Internet AG:

  • Sofortige Aufhebung der Mail-Blockade von MMnews
  • Sorgsame Prüfung von Spamlisten, welche auch zur Mail-Blockade bei anderen Seiten führen könnte.
  • Kunden müssen darüber informiert werden, welche Mails blockiert werden.
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